Semesterende
Heute beginne ich also zu arbeiten (nicht zu früh, sonst würde ich bereits schlafen) und das ohne dass ich mich bei der sécurité sociale hätte einschreiben können, also ohne dass ich die nötigen Dokumente beieinander hätte um die umgerechnet 600.- Franken Lohn auch zu bekommen. Schuld ist - wer hätts gedacht - mal wieder die französische Bürokratie, die mir Steine in den Weg legt, als hätte sie gar nix anderes zu tun. Doch davon nicht jetzt. Lieber möchte ich hier davon sprechen dass sich meine Beziehung zur Uni Nanterre schlussendlich doch noch von Ab- in Zuneigung verwandelt hat. Dies hat mehrere Gründe: zum einen den freundlichen Professor, der meine erste schriftliche Arbeit mit etwas mehr als der Hälfte der Punktzahl benotet hat ohne zu bemerken dass ich nicht französischer Muttersprache bin (er auch nicht; das erklärt so einiges :-)) und zum anderen die Bibliothekarin, die mir gestern, als ich meine Bücher zurückgebracht habe, einen Notizzettel mit diversen Literaturtipps hingestreckt hat. Nachdem ich nämlich vor eineinhalb Wochen das letzte Mal in der Sozbib war und sie gefragt habe, ob sie nicht eventuell wisse, wo ich ein Buch zu einem bestimmten Thema fände, hat sie in der Zwischenzeit eine Doktorandin gefragt die auch zu diesem Thema arbeitet und deren Tipps Wort für Wort auf meine Ausleihekarte geschrieben. Vom Tee den ich die letzten beiden Male angeboten bekommen habe ganz zu schweigen. Und nachdem ich mich gestern also zum ersten Mal so richtig wohl fühlte in Nanterre, beginne ich nun morgen an einem Ort zu arbeiten von dem ich bisher nur weiss, dass alles sehr provisorisch ist. Schade, irgendwie.
Kommentare
mareien
@ 06.02.2008 18:49 CEST
find ich auch. hock ich in der ub und schau immer wieder, ob die liebe k. was schreibt, aber nein, nur die anna kommentiert knapp.
ansonsten hier alles butter und preiselbeeren!
m.
find ich auch. hock ich in der ub und schau immer wieder, ob die liebe k. was schreibt, aber nein, nur die anna kommentiert knapp.
ansonsten hier alles butter und preiselbeeren!
m.
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