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Kurzzeitige Streikbrechung

Bei einer Diskussion über die Diskussion zum Thema Interdisziplinarität auf der KUSO Seite (www.kuso-unilu.ch) ein wunderschöner Versprecher von l.:
"Ja Interdisziplinarität ist ja schön und gut, aber es impliziert dass es eine Disziplin geben müsste und wenn es Leute gibt, die sich weigern Jesus, äh Luhmann zu lesen..."

(Ich glaube Niklas fehlt ihm WIRKLICH!)
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La lutte, c'est pas fini!

Letzte Woche freuten k. und ich uns auf das sich abzeichnende Ende der Streik- bzw. Blockadeperiode. Offiziell sind die Studis zwar noch am Blockieren. Tatsächlich ist es aber wie in der Redewendung vom Krieg, wo niemand hingeht.
Allerdings haben wir heute aber erfahren, dass ab nächsten MIttwoch wieder Streik der ÖV ist. Ojemine...
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Lozärner Läbchueche...

...geh ich jetzt dann gleich backen, denn mein Grosi hat mir Lebkuchengewürz geschickt, juhui! Und dann: STREIK, jawohll! Weil wir ja hier in Frankreich sind und alle streiken, tu ich das jetzt auch. Und zwar so lange bis mein Mitbloger mindestens halb so viele Beiträge gepostet hat wie ich! (Frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr also bereits jetzt :-)
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Varia

Die letzten Tage waren - wie alle wissen - vor allem geprägt durch den endlosen Streik der Bähnler, der einem sogar die Reise ins Stadtzentrum verunmöglicht oder zumindest vermiest hat (Ellbogen im Bauch, wenn mans trotzdem mit der Métro versucht hat). Viel draussen war ich nicht (Chor und einkaufen ausgenommen) und was passiert wenn man zu zweit über längere Zeit in einer 50 Quadratmeterwohnung sitzt , ist irgendwie auch keinen ganzen Blogeintrag wert (man wird KOMISCH, jawohl!).
Heute ist dann endlich wieder etwas passiert, nämlich Sozialität. Eine Mitstudentin kam zum Znacht und wir haben den Film 'La double vie de Véronique' geschaut. Die Filmmusik hat mir Mareien bereits in jungen Jahren auf Kassette (!) aufgenommen und nun hab ich endlich den Film gesehen. Nicht dass ich mich jetzt als Filmkritikerin versuchen möchte, keine Angst. Nur soviel: wer sich gerne vorstellt wies wohl wäre 'Drei Nüsse für Aschenbrödel' durch David Lynch neu verfilmt zu sehen, ist hier genau richtig. Es handelt sich um einen wunderschönen, irgendwie beunruhigenden Film (mit beunruhigend meine ich nicht die komische 90er Frisur der Hauptdarstellerin), dessen Musik mir auch ohne Bild Gänsehaut macht. Falls ihr also am Sonntagabend nichts vorhaben solltet, kann ich Véronique nur empfehlen!
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Police partout, justice nulle part!!

Diese und noch einige andere Dingens habe ich heute auch gerufen und zwar mega laut! Der Anlass war folgender: Im Zuge der Studentenstreiks, hatten einige der Studenten (vor allem Soziologen; die sind hier quasi das politische Bewusstsein) versucht die Jusfakultät in Nanterre zu blockieren. Sie wurden aber leider davon abgehalten: und zwar von einem riiiiiesen Aufgebot der Gendarmerie (also nicht der Polizei, sondern der Armee!!!), die der Rektor gerufen hatte. Dieser wiederum musste wohl eine apokalyptische Beschreibung der herrschenden Zustände abgegeben haben; anders ist der Aufmarsch von etwa 80 Gendarmes in Vollmontur nicht zu erklären. Nebst den netten Menschen in Kampfuniform, der Polizei und diversen Fernsehteams, ist schliesslich auch der Mairie von Nanterre aufgekreuzt um seine Bedenken bezüglich dieser Machtdemonstration zu äussern. Und ja: Wir fanden das auch bedenklich, die wir in der Kälte ausharren mussten und uns von den doofen Jusstudis, die trotzdem an ihre Vorlesungen gegangen sind die Zunge rausstrecken lassen mussten. Insbesondere wenn man bedenkt, dass dies die zukünftigen Träger der Justiz sind... "Gott bhüet mi!" würde da mein Grosi sagen.
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