Bakterium in der Lunge
Heute fand in dem tollen kulturellen Dings wo ich arbeite mal wieder eine Vernissage statt. Wir (also das Team) hatten bereits mehrere Wochen im Voraus gezittert: So schlecht wie das Ganze eingefädelt worden war, konnte es eigentlich nur schief gehen.
Schliesslich haben wir aber alles in letzter Minute hingekriegt (neue, echte Ausstellungsbeleuchtung, neue weisse Wände, neue Deko im salon de thé, echte cimaises um die Bilder aufzuhängen, Übersetzungen der kalligraphierten arabischen Gedichte, eine Doku zum Dichter etc.), während sich die nette Vorgesetzte in die Ferien abgesetzt und nicht einen Gedanken daran verschwendet hatte, dass diese Ausstellung für unser mehrheitlich nicht arabisch sprechendes Publikum vielleicht nicht sehr évident zu verstehen sei.
Dass sie an der Vernissage dann keine Ansprache halten kann, weil sie die Werke erst dann entdeckt und im Beisein ihrer (geschwätzigen) Mutter ausgerechnet mit dem Typen flirtet, der uns bei seinem letzten Anruf erklärt hat, dass er jetzt gerade aus „weissauchnichtwo“ zurückgekehrt ist nachdem er „weissnichtwo“ war, aktuell bei seinen Eltern wohnt und ein Bakterium in der Lunge hat, dass ihm das Sprechen erschwert, illustriert meiner Meinung nach sehr schön ihre diversen Qualitäten.
Dass wir (die beiden Praktikantinnen, die beiden Mitarbeiterinnen, die Frau vom Buffet, der agent d’accueil, l. und eine Freundin der Mitpraktikantin), die wir alle aufbrechen wollten, das auch noch mit ansehen mussten, weil er der letzte Gast war der partout nicht gehen wollte, veranschaulicht die Absurdität der ich jeden Tag ausgesetzt bin.
Schliesslich haben wir aber alles in letzter Minute hingekriegt (neue, echte Ausstellungsbeleuchtung, neue weisse Wände, neue Deko im salon de thé, echte cimaises um die Bilder aufzuhängen, Übersetzungen der kalligraphierten arabischen Gedichte, eine Doku zum Dichter etc.), während sich die nette Vorgesetzte in die Ferien abgesetzt und nicht einen Gedanken daran verschwendet hatte, dass diese Ausstellung für unser mehrheitlich nicht arabisch sprechendes Publikum vielleicht nicht sehr évident zu verstehen sei.
Dass sie an der Vernissage dann keine Ansprache halten kann, weil sie die Werke erst dann entdeckt und im Beisein ihrer (geschwätzigen) Mutter ausgerechnet mit dem Typen flirtet, der uns bei seinem letzten Anruf erklärt hat, dass er jetzt gerade aus „weissauchnichtwo“ zurückgekehrt ist nachdem er „weissnichtwo“ war, aktuell bei seinen Eltern wohnt und ein Bakterium in der Lunge hat, dass ihm das Sprechen erschwert, illustriert meiner Meinung nach sehr schön ihre diversen Qualitäten.
Dass wir (die beiden Praktikantinnen, die beiden Mitarbeiterinnen, die Frau vom Buffet, der agent d’accueil, l. und eine Freundin der Mitpraktikantin), die wir alle aufbrechen wollten, das auch noch mit ansehen mussten, weil er der letzte Gast war der partout nicht gehen wollte, veranschaulicht die Absurdität der ich jeden Tag ausgesetzt bin.
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